RDK Sensoren - RDKS (aktiv & passiv)

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RDK Sensoren / RDKS kaufen: Ein Plus für Deine Sicherheit

Reifendruckkontrollsysteme können mitunter ganz unterschiedliche Bezeichnungen haben. Es ist aber egal, ob sie RDKS, TPMS, RDCS, RDCi heißen, sie haben alle eins gemein – durch die permanente Überwachung des Reifendrucks erhöht sich die Sicherheit während der Fahrt enorm!

Was sind RDK Sensoren (RDKS)?

Da die Sensoren sehr wichtig für Deine Sicherheit sind, möchten wir Dich hier einmal kurz über die Funktionsweise aufklären:

Das System überwacht permanent den Luftdruck Deiner 4 Reifen am Fahrzeug. Wenn es Abweichungen zum Normaldruck z.B. durch einen beschädigten Reifen feststellt, wird der Fahrzeugführer durch das Display im Fahrzeuginneren gewarnt.

Dadurch hast Du auch gleichzeitig den Effekt, dass Du noch Kraftstoff sparst, denn ein Reifen mit zu wenig Luftdruck erzeugt einen erhöhten Rollwiderstand. Zudem verschleißt ein Reifen mit zu niedrigem Luftdruck auch schneller.

RDK Sensoren RDKS Ratgeber

Aktives (direktes) RDK vs. Passives (indirektes) RDK

Technisch gesehen ist ein RDK Sensor nicht gleich RDK Sensor. Die einfache Variante, dass indirekte (passive) RDK, baut auf die schon vorhandenen ESP/ABS Sensoren auf. Diese „zählen“ permanent die Umdrehungen jedes einzelnen Rades. Wenn es Unterschiede zwischen den Rädern gibt, schlägt das System Alarm.

Das direkte (aktive) RDK hat eine etwas aufwendigere Funktionsweise, da hier in jedem einzelnen Rad ein Sensor eingebaut ist. Dieser übermittelt per Funk den Reifeninnendruck an die Bordelektronik. Die Fahrzeug Software überprüft permanent, ob die Werte sich noch innerhalb der Norm befinden.

Vorteile und Nachteile Direktes (aktives) RDK

    Vorteile

  • Genaue Datenerfassung
  • Erkennt auch Druckminderungen im Stand
  • Zusätzliche Überwachung des Ersatzrades (falls vorhanden)
  • Das direkte System berücksichtigt auch Temperaturunterschiede, die sich wiederum auf den Reifeninnendruck auswirken

    Nachteile

  • Teurer als ein indirektes System
  • Erhöhter Montage- und Wartungsaufwand (es muss extra geschultes Personal vorhanden sein)
  • Es müssen alle Räder fürs Fahrzeug mit RDKS ausgestattet sein (auch Winterräder)
  • Begrenzte Batterielaufzeit (4-10 Jahre)

Vorteile und Nachteile Indirektes (passives) RDK

    Vorteile

  • Günstig in der Anschaffung, weil vorhandene ABS Sensoren genutzt werden
  • Sehr einfache Wartung
  • Gute Ausfallsicherheit durch wenige Bauteile

    Nachteile

  • Relativ ungenaue Datenerfassung
  • Bei den meisten Systemen, wird nur ein pauschales Warnsignal ausgegeben (dadurch ist nicht erkennbar an welchem Rad der Druckverlust vorliegt)
  • Keine Datenerfassung bei einem stehenden Fahrzeug

Aufbau der RDK Sensoren

RDK Sensoren RDKS Infografik

Von außen sind die RDK Sensoren nur durch die grauen Metallventile erkennbar. In dieser Grafik zeigen wir Dir, wie ein RDK Sensor aufgebaut ist und wie er am Felgenrand montiert wird.


Hat mein Auto auch ein RDK System?

Es gibt grundsätzlich mehrere Möglichkeiten wie Du herausfinden kannst, ob Dein Auto über ein Reifendruckkontrollsystem (engl. Tire Pressure Monitoring System) verfügt:

  1. Schaue in den Bordcomputer deines Autos, wenn Dein Fahrzeug ein RDKS System hat, wird dort ein entsprechender Menupunkt zu finden sein.
  2. Alternativ kannst Du auch einfach in deinem Fahrzeug-Handbuch nachschlagen.
  3. Die meistens Fahrzeuge besitzen im Falle eines RDK System zudem noch über ein Kontrolllämpchen welches bei Einschalten der Zündung kurz aufleuchtet.

Welches RDKS hat mein Auto?

Nun weißt Du zwar schon, ob Dein Fahrzeug ein RDK System hat oder nicht. Durch unsere Tipps konntest Du aber bisher noch nicht erkennen, um welches System es sich handelt. Das erzählen wir Dir jetzt!

Grundsätzlich ist es so, dass bei einem direkten RDKS mehr Informationen im Bordcomputer angezeigt werden. Somit kannst Du bei einem direkten Reifenkontrollsystem die Reifendrücke pro Rad nachvollziehen. Das indirekte System wiederum verallgemeinert da mehr. Mit der einfacheren Variante ist also nicht nachzuvollziehen, bei welchen von den 4 Reifen ein niedriger Luftdruck anliegt. Es warnt Dich also nur allgemein.

Weiterhin kannst Du ein direktes RDK an den metallischen Ventilenden erkennen. Diese sind ganz einfach von außen einzusehen. Ebenfalls hilft hier wieder ein Blick ins Fahrzeug-Handbuch. Der Hersteller beschreibt auch, um welches System es sich handelt.

Unser RDKS-Service für Dich: Wir haben Dir diese Tabelle erstellt. Dort findest zu den gängigsten Fahrzeugmodellen das entsprechend verbaute RDK System.

Welches Auto hat welches RDKS?

Audi RDKS

Audi A3 (8V): indirekt

Audi A4 (B9): indirekt

Audi Q5 (FY): indirekt

BMW RDKS

BMW 1er (F20/F21): direkt

BMW 3er (F30/F31/F34): direkt

BMW X3 (G01): direkt

Mercedes RDKS

Mercedes A-Klasse (W177): direkt

Mercedes C-Klasse (W205): direkt

Mercedes E-Klasse (W213/A238/C238): direkt

Mercedes GLC (X253): direkt

VW RDKS

VW Polo VI: indirekt

VW Golf VII: indirekt

VW Passat (B8): indirekt

VW Tiguan II: indirekt

VW T-Roc: indirekt

Linktipp: Auf Reifendrucksensor.info kannst Du festzustellen, welcher Reifendrucksensor in Deinem Auto verbaut sein könnte.

RDK Sensoren: Ab 2014 Pflicht beim TÜV

Hinweis: Wenn Du über ein Fahrzeug verfügst, was nach dem 1. Nov. 2014 zum ersten Mal zugelassen wurde, brauchst Du nicht schauen ob Dein Auto ein RDK System besitzt. Ab diesem Datum ist es nämlich laut EU Richtlinie gesetzlich vorgeschrieben, das neue Autos ein Reifendruckkontrollsystem besitzen.


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