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Reifenverschleiß: So halten Deine Reifen länger!

 

Reifenverschleiß: So halten Deine Reifen länger!

Die Reifen gehören zu den am stärksten beanspruchten Teilen eines Autos. Wie lange Autoreifen halten, wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst. Auch der Reifentyp spielt dabei eine Rolle.

Generell gilt natürlich: Je sportlicher die Fahrweise, desto kürzer die Lebensdauer der Reifen. Im Rahmen von extremen Praxistests werden die Reifen auf eine harte Probe gestellt und durch das Fahren von Kreisen innerhalb von Stunden komplett heruntergefahren. Die Reifenhersteller testen so, wie schnell der Reifen verschleißt.

Wie Du im Alltag den Verschleiß Deiner Reifen verringern kannst und wovon dieser generell abhängt, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Inhalt:

  1. Wie lange hält ein Reifen?
  2. Faktoren für erhöhten Reifenverschleiß
  3. So erkennst Du verschlissene Reifen
  4. Expertentipp: Durch ein Abriebbild der Ursache auf die Spur kommen
  5. Fazit: Mit simplen Tricks den Reifenverschleiß verringern

Wie lange hält ein Reifen?

Die Haltbarkeit von Autoreifen hängt nicht nur von der oben beschriebenen Fahrweise, sondern von vielen weiteren Faktoren ab, u. a. vom Fahrzeuggewicht und der Verteilung der Last, von der Motorleistung und der Spureinstellung der Achsen. Zudem haben auch der Fahrbahnbelag und dessen Temperatur Einfluss.

Daher ist es schwierig einzuschätzen, wie lange Autoreifen halten. Pauschal kann man allerdings sagen, dass ein Satz Reifen bei normalem Einsatz etwa 50.000 Kilometer hält. Es kann sich lohnen, etwas mehr Geld für Premium-Reifen mit einer längeren Haltbarkeit auszugeben. Entsprechende Tests geben hierüber Aufschluss. Achtung: Winterreifen halten aufgrund ihrer weicheren Gummimischung oft weniger lange als Sommerreifen.

Faktoren für erhöhten Reifenverschleiß

Neben Deiner Fahrweise gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die dazu beitragen, dass ein Reifen frühzeitig bzw. schneller verschleißt. Wenn Du diese Faktoren kennst, kannst Du selbst viel dazu beitragen, dass Deine Reifen so lange wie möglich halten. Wir stellen Dir die wichtigsten Faktoren vor:

Der Luftdruck

Der richtige Reifendruck spielt nicht nur für den Spritverbrauch und den Fahrkomfort eine große Rolle, sondern ist auch aus sicherheitstechnischen Gründen ein Faktor, dem man Beachtung schenken sollte.

Dabei gilt die goldene Regel: „Nicht zu niedrig, aber auch nicht zu hoch”. Mit einem gesunden Mittelmaß fährst Du prinzipiell gut und sicher. Ist der Druck dagegen zu hoch, hat der Reifen keinen optimalen Kontakt zur Fahrbahn mehr. Dadurch verlängert sich der Bremsweg. Bei zu niedrigem Reifendruck kann sich der Reifen stark erhitzen, was zu hohem Verschleiß und ebensolchem Spritverbrauch führt. Zudem steigt die Unfallgefahr. Im Normalfall sollte der Reifendruck den Herstellerempfehlungen entsprechen, die in der Bedienungsanleitung, am Türholm oder in der Innenseite des Tankdeckels stehen.

Um Problemen vorzubeugen, kontrolliere den Reifendruck Deines Fahrzeugs mindestens zwei Mal im Monat. Das ist kein großer Aufwand, denn wenn Du sowieso schon an der Tankstelle hältst, kannst Du auch kurz den Luftdruck prüfen. Auch vor längeren Fahrten in den Urlaub oder vor Tagestouren sowie bei hoher Beladung des Fahrzeugs solltest Du stets den Luftdruck prüfen, möglichst im kalten Zustand. Denke dabei auch an das Reserverad.

Die Temperatur

Jedes Jahr im Sommer werden wir mit den gefürchteten Hitzewellen konfrontiert. Die Hitze macht nicht nur uns Menschen zu schaffen - bei Lufttemperaturen über 30 Grad sind auch die Straßen extrem aufgeheizt. Wie sieht es dabei eigentlich mit dem Reifenverschleiß aus? Nutzen sich Autoreifen im Sommer mehr ab als im Winter?

Ist es draußen heiß, wärmt sich der Asphalt auf und die Reifen heizen sich ebenfalls schneller und stärker auf. Heiße Autoreifen bedeuten wiederum, dass das Gummi weicher wird. Sind die Reifen weicher, ist prinzipiell auch der Abrieb größer. Eigentlich führen weiche Reifen dazu, dass Du mehr Grip auf der Straße hast. Bei kalten Autoreifen hat man weniger Grip, weil die Betriebstemperatur noch nicht erreicht wurde. Je härter der Reifen, desto weniger Verschleiß hat man.

Wird die Betriebstemperatur überschritten, sprich sind die Reifen zu sehr aufgeheizt, kann es passieren, dass das Gummi nicht steif genug bleibt. Die Folge: Die Reifen haben nicht genug Grip, um haften zu können. Dadurch kann das Gummi sich ablösen und somit ist natürlich auch der Verschleiß höher.

Gerade im Sommer ist es daher enorm wichtig, dass Du mit dem richtigen Luftdruck unterwegs bist, denn je weniger Druck, desto mehr Aufstandsfläche haben die Reifen. Ist das der Fall, so ist auch der Abrieb erhöht.

Falsch eingestelltes Fahrwerk

Am Fahrwerk eines jeden PKW lassen sich die verschiedensten Parameter einstellen, u. a. Spur, Sturz und Nachlauf. All diese Faktoren haben auch Einfluss auf den Reifenverschleiß. Achte also darauf, dass das Fahrwerk Deines Autos stets korrekt eingestellt ist. Besonders wichtig ist dies nach einem Unfall oder nach dem Austausch von Fahrwerksteilen.

So erkennst Du verschlissene Reifen

Die Reifen-Verschleißanzeige ist eine einfache Möglichkeit zu testen, ob die Reifen schon auf die Mindestprofiltiefe abgefahren sind. Ist das der Fall, solltest Du nicht lange mit dem Reifenwechsel warten.

Bei der Reifen-Verschleißanzeige handelt es sich um einen Bereich (meist rechteckig) im Profilgrund des Reifens, der etwas erhaben ist. Ist dieser Bereich mit dem restlichen Reifenprofil auf einer Höhe, so ist das der Hinweis, dass der Reifen nicht mehr über ausreichend Profiltiefe verfügt. Allerdings kann man sich auf die Reifen-Verschleißanzeige nicht pauschal verlassen, da hier nicht alle Hersteller die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm als Standard heranziehen, sonder einige auch weniger.

Die Verschleißanzeige findest Du mithilfe der Verschleißanzeiger-Symbole. Diese kleinen Dreiecke zeigen in der Regel durch die Abkürzung “TWI” (Tread-Wear-Indicator) an der Reifenschulter wo sich die Verschleißanzeige befindet.

Expertentipp: Durch ein Abriebbild der Ursache auf die Spur kommen

Reifen können aufgrund ihrer optischen Erscheinung Experten nicht nur Aufschluss über den eigenen Zustand liefern. Anhand des Abriebbildes kann man auch mehr über womöglich fehlerhafte Fahrzeugeinstellungen erfahren - z. B. wichtige Details über das Fahrwerk des Autos, über die Achseinstellungen, die Bremsanlage und die Federung. Schaut sich der Experte die Autoreifen näher an und begutachtet das Abriebbild des Reifenprofils, kann er auch erkennen, ob das Fahrwerk beschädigt ist oder ausgetauscht werden muss.

Fazit: Mit simplen Tipps den Reifenverschleiß verringern

Je nach Jahreszeit die passenden Reifen fahren, auf ein korrekt eingestelltes Fahrwerk achten und stets sachte fahren - das sind die Hauptfaktoren für geringen Reifenverschleiß. Du kannst also selbst viel dazu beitragen, die Kosten für neue Reifen niedrig zu halten. Und falls Du diese doch einmal brauchst, findest Du Sommer- und originale Winterräder, Felgen und vieles mehr im Shop von Original-Räder.de


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