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Wann Sommerreifen kaufen und wann am günstigsten?

Wann Sommerreifen kaufen und wann am günstigsten?

Damit Du den Start in die warme Jahreszeit auch auf der Straße genießen kannst, ist der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen unerlässlich. Wer jetzt noch mit Winterreifen unterwegs ist, nimmt ein höheres Unfallrisiko auf sich. Winterreifen führen zu einer Verlängerung des Bremsweges - laut ADAC bedeutet dies in Zahlen, dass je nach Temperatur, bei Tempo 100 ein zusätzlicher Anhalteweg von 16 Metern nötig ist. Gleiches gilt für das Bremsverhalten bei Aquaplaning, was gerade im Sommer ein Thema ist.

Auch die Fahrstabilität leidet, beispielsweise wenn der Wagen durch Urlaubsgepäck schwerer wird. Bemerkbar wird das insbesondere, wenn das Auto mit einer kurzen Lenkbewegung auf eine Abfahrt geführt werden soll. Diese enormen Sicherheitsdefizite machen deutlich, dass Winterreifen im Sommer völlig ungeeignet sind. Ein weiterer Nachteil, der sich allerdings auf den Geldbeutel und die Umwelt auswirkt, ist der erhöhte Spritverbrauch von Winterreifen. Das liegt an dem speziellen, härteren Winter-Gummigemisch, dass zu einem erhöhten Rollwiderstand führt. Zudem werden die Winterreifen stärker abgerieben - der Verschleiß steigt also. Im Sommer verlieren Winterreifen pro km mehr Profiltiefe als im Winter.

Alles Weitere, was Du über den richtigen Kaufzeitpunkt für Sommerreifen wissen musst, erfährst Du in diesem Ratgeber.

Inhalt:

  1. Wann sind Sommerreifen am günstigsten?
  2. Lohnen sich Billigreifen aus China & Co.?
  3. Gibt es eine Sommerreifenpflicht)
  4. Das heikle Thema Ganzjahresreifen
  5. Das EU-Reifenlabel
  6. Fazit: Sommerreifen zum richtigen Zeitpunkt kaufen spart bares Geld!

Wann sind Sommerreifen am günstigsten?

Ist der Sommer vorerst vorbei und der Wagen wird auf Winterreifen umgerüstet, bricht die beste Zeit an, um Sommerreifen günstig zu kaufen. Dies hat damit zu tun, dass die Nachfrage im Winter nicht sehr hoch ist, denn alle sind damit beschäftigt, einen guten und günstigen Winterreifen zu bekommen. Das Ganze nennt sich „Antizyklisches Kaufen“ - die entsprechenden Reifen sollten also immer dann erworben werden, wenn sie nicht gerade Saison haben.

Natürlich solltest Du beim Kauf darauf achten, welche Art von Sommerreifen auf Deinem Fahrzeug gefahren werden dürfen. Darüber gibt der Fahrzeugschein Auskunft, teilweise sind weitere zulässige Größen auch im Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil 2) aufgeführt.

Expertentipp: Vergleiche die Reifenpreise im Internet, hier findest Du schnell und einfach den günstigsten Reifen in der passenden Größe. Und wenn Du keine Kompromisse eingehen willst, setze auf die originalen Räder und Sommer- bzw. Winterfelgen von Original-Räder.de!

Lohnen sich Billigreifen aus China & Co.?

Ein Satz Sommerreifen kann je nach Größe zwischen 200.- und 600.- Euro kosten, bei Hochleistungsfahrzeugen noch deutlich mehr. Da kann man schon einmal auf die Idee kommen, besonders billige Reifen aus China oder anderen Fernost-Ländern zu kaufen. Doch lohnt sich das wirklich?

Fakt ist: Die meisten Billigreifen schneiden in den einschlägigen Tests sehr schlecht ab. Wenn möglich, nimm daher lieber etwas mehr Geld in die Hand und kaufe gute Markenreifen - Deiner Sicherheit zuliebe. Welche Reifen im Test besonders gut abgeschnitten haben, erfährst Du im entsprechenden ADAC-Test, z. B. für aktuelle Sommerreifen.

Gibt es eine Sommerreifenpflicht?

Immer wieder wurde in den vergangenen Jahren darüber diskutiert, ob Autofahrer dazu verpflichtet werden sollten, der jeweiligen Jahreszeit angepasste Reifen zu verwenden. Heraus gekommen ist aus diesem Überlegungen die sogenannte situative Winterreifenpflicht. Sofern es die Wetter- und Straßenverhältnisse erfordern, muss der Autofahrer also mit Winterreifen unterwegs sein, ansonsten drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg.

Für Sommerreifen gibt es eine solche Pflicht nicht. Es bleibt also jedem selbst überlassen, ob er auch im Sommer mit Winterreifen unterwegs ist - empfehlenswert ist dies jedoch auf keinen Fall!

Achtung: Die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm muss natürlich immer beachtet werden, unabhängig von der montierten Reifenart.

Das heikle Thema Ganzjahresreifen

Prinzipiell kann der Ganzjahresreifen als Kompromiss bezeichnen. Er kann leistungsmäßig nicht mit den Spezialisten aus dem Sommer- und Winterreifenlager mithalten. Dennoch kann es sich für Dich lohnen, mit Allwetterreifen unterwegs zu sein. Du ersparst Dir die jeweiligen Reifenwechsel im Frühjahr und Herbst.

Ganzjahresreifen erkennt man an unterschiedlichen Symbolen, die auf der Reifenflanke zu finden sind. Schneeflocke, Sonne und Regentropfen symbolisieren die unterschiedlichen Witterungsbedingungen, für die diese Reifenart geeignet ist. Es gibt aber auch die Variante mit der Kennzeichnung „M+S” oder „M.S” plus einem Schneeflockensymbol. Ist dieses zusätzlich auf der Reifenflanke zu finden, dann erfüllt der Reifen auch die Mindestanforderungen an die Wintertauglichkeit.

Doch Tests zeigen immer wieder: Die Allrounder kommen nicht an die guten Ergebnisse von Winter- oder Sommerreifen heran. Um allen Witterungsbedingungen gerecht werden zu können, sind Sommer- beziehungsweise Winterreifen für eine allzeit sichere Fahrt daher die bessere Wahl. Zu viele Kompromisse müssen Allwetterreifen in Sachen Konstruktion und Gummigemisch eingehen.

Fest steht allerdings auch: Die Testbedingungen gehen oft ins Extreme. Somit können Ganzjahresreifen in gemäßigten Breitengraden durchaus eine gute Alternative sein. Auch in Sachen Wetterkapriolen kann man Allwetterreifen einen Vorteil gegenüber den Spezialisten einräumen. Das Wetter hält sich nicht unbedingt immer an die Jahreszeit. Man kann Reifen schließlich nicht wie Kleidung je nach Wetter wechseln. Zudem überrascht ein plötzlicher Wintereinbruch immer noch viele Autofahrer, die mit Sommerreifen unterwegs sind. In solchen Fällen bieten Allrounder mehr Sicherheit. Wenn Du mit Allwetterreifen unterwegs bist, solltest Du bei extremen Witterungsverhältnissen allerdings besonders vorsichtig fahren.

Das EU-Reifenlabel

Zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und Steigerung der Verkehrssicherheit wurde die EU-Verordnung 1222/2009 ins Leben gerufen. Das EU- Zertifikat - genannt EU-Reifenlabel - verteilt Noten von A bis G, wobei A die best mögliche Note und G die Schlechteste ist. Dabei konzentriert sich die Einstufung der Reifen auf die Bereiche Rollwiderstand, Nasshaftung und Geräuschemission.

Allerdings fällt das Urteil vieler Kritiker - ganz vorn dabei die Gesellschaft für Technische Überwachung (TÜV) - verheerend aus. Sie verpassen dem Label nach eingehenden Tests die Note ungenügend, da wichtige Sicherheitsfragen außer Acht gelassen werden. So wird das für die Sicherheit im Straßenverkehr sehr wichtige Kriterium des Aquaplanings bei der Vergabe des Zertifikats überhaupt nicht berücksichtigt. Außerdem deckte ein GTÜ-Test weitere Mängel der Kennzeichnung auf. Fiel ein Reifen wegen sicherheitsrelevanter Schwächen in diesem Test durch, so hätte er doch noch das EU-Label „E” (unteres Mittelfeld) erhalten können. Wenig überzeugen kann zudem die Einstufung in punkto Abrollgeräusch. Der leiseste Reifen war gleichzeitig der Unsicherste auf nasser Fahrbahn.

Fazit: Sommerreifen zum richtigen Zeitpunkt kaufen spart bares Geld!

Kaufe Deine Sommerreifen immer dann, wenn die Nachfrage gerade besonders niedrig ist, also im Herbst bzw. Winter. Wenn Du dann noch die Angebote miteinander vergleichst, kannst Du sicher gehen, deine Sommerreifen zum besten Preis zu erhalten!


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